Rom
Ich war viermal in der heiligen Stadt.
- Reise mit Vater und meinen Geschwister Josef und Verena. Wir besuchten den Vatikan, die Schweizergarde und die vielen Sehenswürdigkeiten von Rom. Übernachtet haben wir in einer speziellen Pension im Areal der Schweizergarde. Die Reise machten wir mit dem Zug von St. Gallen nach Rom (1965/1966?). Wobei unser Vater mit uns in Mailand in den falschen Zug einstieg. Anstatt in ca. drei Stunden von Mailand nach Rom dauerte die Reise doppelt so lange.
- Reise mit Brigitte an Weihnachten mit Besuch der Mitternachtsmesse im Petersdom. Reise im Flugzeug mit kleiner Reisegruppe. In Rom waren viel unterwegs mit einem italienischen/dänischen Ehepaar aus Zürich. Speziell war das Weihnachtsfest in einem typischen italienischen Restaurant. Bezahlt wurde in Liren und die Scheine unserer Reisegruppe füllte einen ganzen Suppenteller.
- Reise mit Brigitte und Götti Kind Denise per Flug nach Rom. Auch bei dieser Reise besuchten wir den Vatikan und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Denis war im Primarschulalter. Als wir Siesta machten, ging Denise an die Rezeption und kaufte sich Ansichtskarten und Marken.
Reisebericht der 4. Reise nach Rom
Reise mit Rita und einigen Freunden aus der Umgebung Küssnacht und Luzern vom Mittwoch 23. bis Sonntag, 27. Mai 2007. Alle Wege führen nach Rom: Diesen Satz kennt Antonio Wermelinger nur zu gut. Der einstige Schweizer Gardist hat uns als versierter Reiseführer nach Rom begleitet. Eine detaillierte Reisebeschreibung ist mir nicht mehr möglich. Die Reisegruppe fuhr mit einem Car von Luzern zum Flughafen Kloten. Dann Flug nach Rom und Bezug des Hotels, das in der Nähe des Vatikans war. Vom Hotel waren es ca. 10 Minuten Fusswweg bis zum Petersplatz.
Am Nachmittag machten wir einen ersten Rundgang durch die Stadt Rom. Da durfte natürlich das Kolosseum nicht fehlen. Das gigantische Amphitheater, das zu Zeiten der Römer 65.000 Zuschauer fassen konnte. In der Arena des Kolosseums kämpften Gladiatoren gegeneinander oder gegen wilde Tiere. Das Forum Romanum war das wichtigste Zentrum des Römischen Reiches. Wir spazieren in dem archäologischen Park mit alten Tempeln, Triumphbögen, Markthallen und anderen wichtigen Gebäuden, die von den Kaisern errichtet wurden, entlang römischer Ausgrabungen. Gemeinsam ging es dann zum Nachtessen. Am nächsten Tag ging die Besichtigung der Stadt Rom weiter. Einer der auffälligsten Plätze Roms ist die Piazza Navona. Der Platz verdankt seine langgestreckte Form seiner ursprünglichen Funktion als Athletikstadion im antiken Rom. Zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Platz zählen einige Springbrunnen, wie „La Fontana dei Quattro Fiumi“ von Bernini, ein auffallender Obelisk und Sie können die Ausgrabungen des alten Stadions von Domitian besichtigen. Darüber hinaus ist es ein lebhafter Platz mit Straßenkünstlern, Cafés und Straßencafés. Dann ging es zum Vatikan. Der Petersdom, offiziell die „Basilika di San Pietro“, ist das geistige Zentrum der Katholischen Kirche und die Residenz des Papstes. Die große Basilika im souveränen Staat Vatikanstadt liegt am gleichnamigen Petersplatz und wurde an der Stelle gebaut, wo das Grab Petrus vermutet wird. Der Petersdom finden wir Meisterwerke, wie den Baldachin von Bernini und 'La Pieta' von Michelangelo an, doch wir können auch die Krypta mit 148 päpstlichen Prunkgräbern besuchen. Die sixtinische Kapelle besuchen wir nicht, da es sehr viele Besucher hatte. Dafür stiegen wir auf die Terrasse des Petersdomes und hatten einen herrlichen Blick auf den Petersplatz und die Stadt Rom. Am späteren Nachmittag ein Highlight dieser Reise ist der Besuch der Schweizergarde. Wir wurden empfangen vom Oberst Elmar Mäder den Kommandanten der Schweizergarde. Nach dem Apero besuchten wir die Waffenkammer der Garde, die normalerweise für Besucher nicht zugänglich ist. Am dritten Tag nochmals Rom mit dem Besuch des Trevibrunnen. Der vielleicht berühmteste Springbrunnen der Welt, sicher aber der berühmteste Roms, ist die „Fontana di Trevi“, der Trevibrunnen. Dieser barocke Springbrunnen auf der Piazza di Trevi aus dem 18. Jahrhundert zeigt den Meeresgott Neptun, der auf seinem Streitwagen in Richtung Meer fährt. Ein Besuch Roms ist nicht komplett, wenn Sie nicht eine Münze in den Brunnen werfen, denn der Werfende der Münze wird „einst nach Rom zurückkehren“. Auch die spanische Treppe und kulturelle interessante Städte ausserhalb Rom. Am vierten Tag dann der Ausflug zum Sommersitz des Papstes Castel Gandolfo. Mittagessen dann in einem Restaurant mit Sicht auf den Lago di Albano. Nach dem Besuch fahren wir zu einem Weingut mit Weinprobe und eines guten feines Nachtessen. Letzter Tag ist Sonntag und dann gehen wir auf den Petersplatz. Viele Leute haben sich dort versammelt. Es ist ein grosses Fest für Viele die von weit herkommen, um den Papst zu sehen. Am Mittag Abflug zurück in die Schweiz.